| Linde als Baum der Freundschaft gepflanzt (11. - 14.07.2008) |
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 Holzheim. Mit einem Tag Abstand zum eigenen glanzvollen Schützenfest an der Erft machte sich der AK „Partnerschaften Holzheim" mit Peter Schornstein, Gerd Auweiler sowie Hans und Marita Creutz an der Spitze auf den Weg nach Holzheim im Landkreis Dillingen an die Donau, wo der dortige Schützenverein „Edelweiß" vom 10. bis 13. Juli sein 100-jähriges Bestehen feierte. Im Rahmenprogramm standen auch eine Führung durch die alte Universitätsstadt Dillingen, dem ehemaligen Sitz der Augsburger Fürstbischöfe, der Besuch der prunkvollen Dillinger Studienkirche und der ehemals mächtigen Reichsabtei Neresheim. Mit von der Partie war auch der Stellvertretende Bürgermeister der Stadt Neuss und Vorsitzende des Bezirksausschusses Holzheim Thomas Nickel, der „seine" Holzheimer natürlich unterstützte und beim herzlichen Empfang des Holzheimer Bürgermeisters Erhard Friegel und des gesamten Gemeinderates in der Aula der Aschberg-Schule ein Bild von Holzheim und Neuss skizzierte. Vorher hatte sich Peter Schornstein namens der ganzen Busbesatzung für die Einladung zum Jubiläum bedankt und das Gastgeschenk überreicht. Und dann schritt man auch schon zur Tat. Anlässlich der Feierlichkeiten hatte sich der Ort im Donauried herausgeputzt und einige Ortsverschönerungen getätigt. Neben dem Anbringen einer neuen kupfernen Zwiebelhaube auf der Sebastianskapelle, dem Holzheimer Wahrzeichen, war auch die Holzheimer Ortsmitte neu gestaltet und gepflastert worden. Eine 4m-Scheibe aber war freigelassen, und genau dort hinein pflanzten die beiden Bürgermeister Friegel und Nickel gemeinsam eigenhändig und in Anwesenheit des Schützenvorstands um Johann Schneider und Johann Weber an starken Pflöcken eine Linde als Zeichen der Holzheimer Freund- und Partnerschaften und wünschten in ihren Ansprachen dem Baum, aber auch den harmonischen Holzheimer Beziehungen eine lange Lebensdauer. Diese guten Beziehungen spiegelten sich auch beim Besuch der in diesem Jahr 400 Jahre alten Schlossbrauerei Unterbaar der Familie Groß von Trockau an 500-jähriger Braustätte, die auch das Festbier zum Holzheimer Jubiläum lieferte, wider. Hieran nahmen auch die Bürgermeister Franz Wegele aus Holzheim/Neu-Ulm, Richard Wittl aus Holzheim am Forst/Obpf. und Robert Ruttmann aus Holzheim im Donau-Ries teil. Letzterer spielte dabei in seiner agilen, souveränen Eigenart seinen Heimvorteil aus, indem er kurzum dafür sorgte, dass der wortwörtlich ins Wasser zu fallen drohende Umtrunk nicht gänzlich die Kleine Paar hinunter ging, sondern im renommierten Gasthof Bachmeir im benachbarten Heimpersdorf im Trockenen vollzogen werden konnte. Über 800 Böllerschützen beteiligten sich am 6. Schwäbischen Böllerschießen, und auch über 40 Kanonengeschütze kündeten das Festgeschehen weit über das Donauried. Am Abend kochte dann das bis auf den letzten Platz besetzte Festzelt bei dem mitreißenden Programm der Showband „Dolce Vita", die Jung und Alt schon nach kurzer Zeit auf Tische und Bänke trieb. Der Sonntag begann mit einer feierlichen Festmesse im großen Festzelt, in deren Verlauf Pfarrer Dr. Dobiosch auch eine Fahnenweihe vollzog. Doch als sich gerade der Festzug formieren wollte, öffnete der Himmel leider seine Schleusen, sodass der lange vorbereitete Festumzug abgesagt werden musste. Man beschränkte sich dann auf einen aber besonders beeindruckenden Fahneneinmarsch mit über 70 Vereinsfahnen, an dem sich dann auch die hiesige Holzheimer Schützenabordnung in bunter Formation und mit Fahnenschwenker Wilfried Born unter riesigem Beifall beteiligte. Erbo Zeller entbrachte die Glückwünsche der Holzheimer von Rhein und Erft an den jubilierenden Schützenverein in Holzheim im Donauried und verteilte zahlreiche Orden aus seiner Zeit als Neusser Hubertus-König an verdiente Honoratioren und Ehrengäste, derweil die Schirmherren und Festredner Landrat Leo Schrell und Bürgermeister Erhard Friegel besonders die unter Peter Schornstein gewachsenen „Partnerschaften Holzheim" hervorhoben und das mit über 2500 Personen besetzte Festzelt zu entsprechender Würdigung baten, sich von den Plätzen zu erheben und mit musikalischer Begleitung die Bayernhymne anzustimmen: |